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Elektroauto Leasing

von Christian

Elektroautos werden immer beliebter und sie gehören inzwischen zum Stadtbild. Besonders für Leasingnehmer sind E-Autosinteressant. Warum das so ist, erfahren Sie in diesem Artikel.

Elektroauto Leasing: Das sind die Vorteile

Leasing heißt auf Deutsch so viel wie „mieten“. Ein Leasingnehmer mietet das Auto für eine bestimmte Zeit, anstatt es zu kaufen. Dafür eignen sich sowohl Gebraucht- als auch Neuwagen. Am Ende des Leasingvertrags gibt der Leasingnehmer das Auto wieder ab und kann es gegen ein neueres Modell eintauschen.

Besonders bei Elektroautos kann das Leasing ein großer Vorteil sein. Wir befinden uns gerade in einer Zeit, in der Elektroautos immer beliebter werden. Elektromobilität ist gefragter denn je. Dies hat zur Folge, dass die Entwickler beinahe täglich neue technologische Fortschritte erzielen. Ständig gibt es neue Modelle, die Batterien werden besser, neue Ladetechniken und eine größere Reichweite. Elektroautos, die heute noch neu und mit modernster Technik ausgestattet sind, gelten in ein paar Jahren womöglich schon als veraltet.

Hinzu kommt, dass E-Autos immer noch deutlich teuer sind als Verbrenner. Wer sich heute ein E-Auto kauft, muss dafür einen hohen Betrag aufwenden. Dabei besteht das Risiko, dass das Fahrzeug aufgrund der raschen technologischen Entwicklung schnell an Wert verliert. Beim Leasing entfällt das Risiko, viel Geld für ein Auto auszugeben, das in drei Jahren schon veraltet ist.

Leasingnehmer müssen sich außerdem nicht um den Verkauf des Fahrzeugs kümmern. Nach Ablauf des Leasingvertragsgeben sie es zurück und tauschen es einfach gegen ein neues Auto ein.

Elektroauto Leasing: So setzt sich das Leasingangebot zusammen

Es gibt einige wichtige Faktoren, die sich auf die Höhe der Leasingraten auswirken und das Angebot beeinflussen. Diese sind im Wesentlichen folgende:

Fahrzeugtyp
Der Fahrzeugtyp hat in der Regel den größten Einfluss auf das Leasingangebot. Je höher der Preis des Fahrzeugs, umso höher fallen auch die monatlichen Leasingraten aus.

Kilometerleistung
Für jeden Leasingvertrag wird eine individuelle Kilometerleistung vereinbart. Eine höhere Kilometerleistung pro Jahr hat höhere Leasingraten zur Folge.

Vertragslaufzeit
Beim Leasen eines Fahrzeugs stehen einem immer verschiedene Vertragslaufzeiten zur Auswahl. Je kürzer die gewählte Laufzeit, desto höher sind am Ende die Leasingraten.

Anfangszahlung
Wer zu Beginn eine höhere Anfangszahlung tätigt, der kann dafür mit geringeren Leasingraten rechnen.

Zu den monatlichen Leasingkosten kommen noch weitere Kosten für Versicherung und allgemeine Haltungskosten. Die Haltungskosten sind bei einem Elektroauto allerdings deutlich günstiger als bei einem Benziner. Fahrer von E-Autos sparen vor allem durch Verbrauch, Wartung und Steuer.

Elektroauto Versicherung: Was gibt es zu beachten?

Elektroautos müssen versichert sein, genau wie alle anderen Fahrzeuge auch. Dies ist gesetzlich so vorgeschrieben. Eine Kfz-Haftpflichtversicherung übernimmt alle Kosten, die im Falle eines selbstverschuldeten Unfalls entstehen. Die Teil- und Vollkaskoversicherung sind allerdings freiwillige Bestandteile der Versicherung. Als Faustregel gilt jedoch: Je höher die Anschaffungskosten, umso sinnvoller ist eine Vollkaskoversicherung. Sie schützt einem zusätzlich vor hohen Reparaturkosten nach einem Unfall.

In der Regel bieten Versicherer keine gesonderten Tarife für E-Autos an. Der Beitrag errechnet sich aus denselben Kriterien wie bei Diesel- und Benzinfahrzeugen.

Besonders wichtig bei der Versicherung eines Elektroautos ist die Absicherung des Akkus. Dieser ist schließlich das Herzstück eines jeden Elektroautos. Achten Sie darauf, dass der Akku auch vor Bedienungsfehlern geschützt ist. Die erhöhte Brandgefahr durch einen Kurzschluss sollte ebenfalls im Versicherungsschutz enthalten sein. Eine sogenannte Allgefahrenabsicherung deckt alle wichtigen Dinge ab, welche bei einem Elektroauto infrage kommen – inklusive Schäden an Ladestationen.

Bei geleasten Elektroautos ist der Schutz des Akkus bereits über den Leasingvertrag abgedeckt. Den zusätzlichen Schutz für den Akku können Sie dann aus der Versicherung entfernen, um Geld zu sparen.

Elektroautos sind auf deutschen Straßen noch eher selten und das Angebot an Versicherungen deshalb noch überschaubar. Ein Vergleich lohnt sich also. Wichtig ist, dass Sie dabei nicht nur auf den Preis achten, denn beim Leistungsumfang gibt es teilweise gravierende Unterschiede.

Worauf ist beim E-Auto-Leasing zu achten?

Wer sich ein Elektroauto leasen möchte, der sollte dabei beachten, dass die Anschaffungspreise im Vergleich zu Verbrennernrecht hoch sind. Dies hat hohe Leasingraten zur Folge. Nicht selten bezahlen Leasingnehmer von Elektroauto bis zu 200,00 EUR mehr im Monat.

Bevor Sie den Leasingvertrag unterschreiben, lesen Sie sich unbedingt das Kleingedruckte genau durch. Verschaffen Sie sich einen genauen Überblick über alle Zusatz- und Sonderzahlungen. Auf diese Weise entgehen Ihnen keine versteckten Kosten.

Leasingfaktor
Angebote von verschiedenen Leasinganbietern lassen sich hervorragend mit dem Leasingfaktor vergleichen. Dieser setzt die monatlichen Raten ins Verhältnis zum eigentlichen Wert des Fahrzeugs und bietet somit einen objektiven Vergleichswert. Der Leasingfaktor berechnet sich durch die folgende Formel: Die monatliche Rate geteilt durch den Listenpreis des Fahrzeugs. Je niedriger dieser Faktor, umso besser das Angebot.

Eventuelle Kosten für Sonderzahlungen müssen ebenfalls in die Rechnung einfließen. Einfach die Kosten aufsummieren und durch die Anzahl der Leasingmonate teilen und anschließend zur normalen monatlichen Leasingrate addieren.

Restwertleasing und Kilometerleasing
Um den monatlichen Leasingpreis zu ermitteln, gibt es zwei verschiedene Verfahren – das Kilometerleasing und das Restwertleasing. Bei letzterem spielen die gefahrenen Kilometer keine Rolle und werden nicht festgehalten. Stattdessen wird zu Beginn der Vertragslaufzeit ein Wert festgelegt, den der Wagen nach Ablauf des Vertrags noch haben soll. Je höher der Restwert, umso niedriger die monatlichen Raten.

Am Ende des Vertrags ermittelt ein unabhängiger Gutachter den Restwert des Fahrzeugs. Ist der Wert höher als am Anfang festgelegt, bekommt der Leasingnehmer Geld zurück. Dies ist allerdings selten der Fall. Meistens schätzen die Gutachter den Wert niedriger als den vereinbarten Endwert.

Daraus resultiert ein unkalkulierbares Risiko für den Leasingnehmer. Der Wert des Fahrzeuges kann sich durch unvorhersehbare Faktoren wie beispielsweise Marktlage oder ein Imageschaden des Herstellers ändern.

Beim Kilometerleasing wird zu Beginn eine Obergrenze der zu fahrenden Kilometer festgelegt. Der Kunde weiß im Vorfeld genau, was ihn erwartet und hat daher kein großes Risiko.

Elektroauto Leasing gewerblich: Dies sind die Vorteile

Unternehmen und Selbstständige profitieren beim E-Auto-Leasing besonders. Der Grund dafür sind die steuerlichen Vorteile. Die monatlichen Raten lassen sich vom Gewinn abziehen und sind somit steuerlich absetzbar. Der 4000 EUR Umweltbonuskommt auch den gewerblichen zugute. Dieser Bonus gilt aber nur für Fahrzeuge, die weniger als 60 000 EUR kosten.

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